Sandra und Jeroen van Veen

Simeon ten Holt (1923-2012) – Canto Ostinato (1979)

Sandra Mol (*1968) und Jeroen van Veen (*1969) haben sich am Konservatorium in Utrecht 1987 kennen gelernt. Ihre erste CD war eine Live-Präsentation von Canto Ostinato für zwei Klaviere; eine CD, die sich in 40 Ländern weltweit verkaufen konnte. Viele weitere CDs sind im Laufe der Jahre entstanden.
Insbesondere Jeroen van Veen ist es zu verdanken, viele der zentralen Klavier-Kompositionen der Minimal Music aufgenommen zu haben. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in viele europäische Länder sowie in die USA und Kanada. Van Veen ist der Künstlerische Leiter mehrerer Festivals, so des International Student Piano Competition (Utrecht). In verschiedensten Klavier-Ensembles führt er Werke von Erik Satie, Philip Glass, Terry Riley und weiteren Minimalisten auf.
Jeroen van Veen, der „führende Exponent des Minimalismus in den Niederlanden“ – so der Kritiker Alan Swanson.
Sandra Mol konzertiert als Pianistin ebenfalls weltweit. Sie ist wie Jeroen van Veen auch kompositorisch tätig. Zusammen erarbeiteten beide verschiedene Klavier-Programme, die in ganz unterschiedlichen Konzert-Formen präsentiert werden.
Als eines der besten und erfolgreichsten Werke der Minimal Music hat Canto Ostinato des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt in seinem Heimatland regelrechten Kultstatus.
Gleich mehrere Aufnahmen von Canto Ostinato schafften es immer wieder in jene Verkaufscharts, die üblicherweise der Popmusik vorbehalten bleiben. Das Geheimnis des Erfolges liegt in der Wandlungsfähigkeit des Werkes: durch die offene Kompositionsform hat man bei der Interpretation maximale Freiheit hinsichtlich der Wahl der Instrumente und der Kombination der einzelnen Partikel, die sich beliebig anordnen lassen. So entsteht ein wohlvertrautes Stück immer wieder
überraschend neu. Simeon ten Holt hatte bei Arthur Honegger und Darius Milhaud studiert.